Signature Scent Kerzen

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Giovelab

Iris Tonies

Andreas Hinder

Hollyaroh

Kühn Keramik

Manufacture de Digoin

Rina Menardi

Neuzeughammer-Porzellanmanufaktur

Marianne Seitz

Kurt Spurey

Pamela Venturi

Olivia Weiß

Josef Wieser

Franz Josef Altenburg: Block, Haus, Turm, Gerüst, Rahmen

Anlässlich seines 80. Geburtstages widmete das MAK Wien vom 17. März – 25. April 2021 dem renommierten österreichischen Künstler eine Ausstellung, die vom 21. Juli – 22. August 2021 in den Stallungen der Kaiservilla in Bad Ischl erneut gezeigt wird. Vom ihm persönlich ausgewählte Objekte aus seinem Privatbesitz sowie von privaten SammlerInnen geben in der Schau einen Überblick über sein 60-jähriges Schaffen.

Die Werke von Franz Josef Altenburg stehen in der großen Tradition der Wiener Keramik der Moderne. In seiner einzigartigen Formensprache spielen Formgebung und Volumen, Statik, Gewicht und Oberflächenbeschaffenheit kongenial zusammen. Farbe verwendet er monochrom, die Strukturen der Keramik sind das Ergebnis einer unprätentiösen, solide angewandten Technologie, die auch dort, wo Elemente filigraner werden, nicht an Robustheit und Standfestigkeit fehlt.

Altenburgs klare handwerkliche Ausrichtung und die Ausschließlichkeit der Materialwahl in der Beschränkung auf den mit Hand und Töpferscheibe geformten beziehungsweise geschichteten Ton sind Voraussetzung und Bestätigung einer intelligent kontrollierten künstlerischen Haltung, die sich in zunehmendem Maße als richtig und effizient erweist.

In konsequenter Auseinandersetzung mit dem Material Ton sind die Skulpturen von Franz Josef Altenburg von Gefäßformen und architektonischen Elementen, von mehr oder weniger regelmäßigen, reduzierten Konstruktionen geprägt. Künstlerisch gesehen ist Altenburg ein Einzelgänger in der Keramik. Seine Arbeiten sind das Resultat bewusst angestrebter Einfachheit und Vorgänge der Abstraktion auf der Basis komplexer Ausgangspunkte und Grundlagen. Seine Konzepte, Ideen und Stellungnahmen zu Phänomenen und Problemen der Umwelt bedienen sich einer einfachen, antiliterarischen Symbolsprache.

Durch sein jahrzehntelanges Engagement für die Keramiksymposien im burgenländischen Stoob und Gmunden übte Franz Josef Altenburg auch prägenden Einfluss auf ganze Generationen junger KeramikerInnen in Österreich aus, die ihn heute als wichtigen Bezugspunkt bei der Entwicklung ihrer diversen Ansätze in der künstlerischen Gestaltung nennen.

Im Anschluss an seine Ausstellung im Wiener MAK findet diese in Kooperation mit der Oberösterreichischen Landes-Kultur GmbH in Bad Ischl vom 21. Juli – 22. August 2021 ihre Fortsetzung in den Stallungen der Kaiservilla. Im Rahmen dieser Ausstellung wird Franz Josef Altenburg das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. Begleitend zu den beiden Ausstellungen ist ein umfangreicher Katalog erschienen.  

Franz Josef Altenburg, Ton und Form, MAK Wien, OÖLKG Linz , arnoldsche Art Publishers, Stuttgart, 2021

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